10.09.2025
Beleidigung

๐ช๐ฒ๐ฟ ๐ฑ๐ฎ๐ฟ๐ณ ๐ฑ๐ถ๐ฐ๐ต ๐ต๐ฒ๐๐๐ฒ ๐ฏ๐ฒ๐น๐ฒ๐ถ๐ฑ๐ถ๐ด๐ฒ๐ป?
Diese Frage stelle ich manchmal meinen Klient*innen.
Denn oft sind es nicht die Worte oder Taten der anderen, die uns verletzen โ
sondern das, was wir daraus machen.
Viktor Frankl schrieb im Konzentrationslager einen Satz auf einen kleinen Zettel:
โ๐๐ ๐ด๐ถ๐ฏ๐ ๐ฒ๐๐๐ฎ๐, ๐ฑ๐ฎ๐ ๐บ๐ถ๐ฟ ๐ป๐ถ๐ฒ๐บ๐ฎ๐ป๐ฑ ๐ป๐ฒ๐ต๐บ๐ฒ๐ป ๐ธ๐ฎ๐ป๐ป: ๐บ๐ฒ๐ถ๐ป๐ฒ ๐๐ฟ๐ฒ๐ถ๐ต๐ฒ๐ถ๐, ๐๐ ๐ฒ๐ป๐๐๐ฐ๐ต๐ฒ๐ถ๐ฑ๐ฒ๐ป, ๐๐ถ๐ฒ ๐ถ๐ฐ๐ต ๐ฟ๐ฒ๐ฎ๐ด๐ถ๐ฒ๐ฟ๐ฒ.โ
Dieser Gedanke half ihm, seine Wรผrde zu bewahren โ selbst im grรถรten Leid.
Auch Roosevelt soll gesagt haben:
โ๐ช๐ฒ๐ฟ ๐บ๐ถ๐ฐ๐ต ๐ต๐ฒ๐๐๐ฒ ๐ฏ๐ฒ๐น๐ฒ๐ถ๐ฑ๐ถ๐ด๐ฒ๐ป ๐ฑ๐ฎ๐ฟ๐ณ, ๐ฒ๐ป๐๐๐ฐ๐ต๐ฒ๐ถ๐ฑ๐ฒ ๐ถ๐บ๐บ๐ฒ๐ฟ ๐ถ๐ฐ๐ต.โ
Klingt einfach.
Aber in meiner Praxis erlebe ich jeden Tag, wie schwer es wirklich ist:
Ein Kommentar, ein Blick, eine Bemerkung โ und schon kocht es in uns.
Doch die Wahrheit ist:
๐ก๐ถ๐ฐ๐ต๐ ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐ฎ๐ป๐ฑ๐ฒ๐ฟ๐ฒ ๐ฒ๐ป๐๐๐ฐ๐ต๐ฒ๐ถ๐ฑ๐ฒ๐ รผ๐ฏ๐ฒ๐ฟ ๐บ๐ฒ๐ถ๐ป ๐๐ฒ๐ณรผ๐ต๐น โ ๐ถ๐ฐ๐ต ๐๐ฒ๐น๐ฏ๐๐ ๐๐๐ฒ ๐ฒ๐.
Natรผrlich explodieren wir manchmal.
Aber danach liegt es an uns, ob wir den รrger festhalten โ oder loslassen.
Ich erinnere mich dann an ein weiteres Bild:
โ๐๐ฎ๐๐ ๐ถ๐๐ ๐ฒ๐ถ๐ป ๐๐ถ๐ณ๐, ๐ฑ๐ฎ๐ ๐บ๐ฎ๐ป ๐๐ฒ๐น๐ฏ๐๐ ๐๐ฟ๐ถ๐ป๐ธ๐ โ ๐ถ๐ป ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐๐ผ๐ณ๐ณ๐ป๐๐ป๐ด, ๐ฑ๐ฎ๐๐ ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐ฎ๐ป๐ฑ๐ฒ๐ฟ๐ฒ ๐ฑ๐ฎ๐ฟ๐ฎ๐ป ๐๐๐ถ๐ฟ๐ฏ๐.โ
Heute halte ich inne, wenn ich spรผre, dass Wut in mir aufsteigt.
Ich frage mich: โNรผtzt mir das jetzt wirklich?โ
Und oft kann ich dann lรคcheln โ und denken:
๐๐ฎ๐๐ ๐ตรค๐๐๐ฒ ๐ถ๐ฐ๐ต ๐บ๐ถ๐ฐ๐ต ๐๐ถ๐ฒ๐ฑ๐ฒ๐ฟ ๐๐ฒ๐น๐ฏ๐๐ ๐๐ฒ๐ฟ๐ด๐ถ๐ณ๐๐ฒ๐.
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